Lesezeit #3 (November)

Hallo Ihr Lieben,
Heute kommt wieder die Lesezeit. Ich habe im November leider auch nur wieder drei Bücher geschafft und hätte mich in einer Woche nicht so drangehockt, wären es wahrscheinlich nur zwei. Da ich ja Anfang November eine Woche auf einem Seminar war, bin ich gar nicht zum Lesen gekommen, da das Quatschen viel interessanter war. Dafür habe ich dann ein Buch über die zweite Woche fertig gelesen und ein Buch sogar über das Wochenende, aber dann hatte ich wieder Schwierigkeiten ein Buch zu finden, was mir zusagt, obwohl ich über 20 ungelesene Bücher im Schrank habe :D.


 Nun aber Schluss mit dem schwafeln und kommen wir zu dem ersten Buch, das war das Buch „Die Wüstenblume“ von Waris Dirie. Dieses Buch ist echt gut geschrieben und es erzählt das Leben von dem Model Waris. Das Erschreckende daran finde ich, dass manche Sachen ja immer noch praktiziert werden und wir davon so gut wie Garnichts mitbekommen. Das Buch hat mich schon sehr berührt, weil es so viele Menschen hier auf der Erde gibt, denen es viel schlechter geht als uns und wir davor die Augen verschließen. Statt das überschüssige Brot oder Fleisch einfach an ärmere Länder zu spenden, wird alles weggeschmissen. Oder Sperrmüll? Statt alte Möbel zu verschrotten, sollte man diese doch lieber ärmeren Leuten zur Verfügung stellen, klar die Möbel sind alt und kaputt, aber wer freut sich nicht lieber über ein kaputtes oder ramponiertes Bett als über den harten Boden? Dieses Buch hat mir viel zum Nachdenken geben auch über die Verhaltensweise von uns Menschen gegenüber Ureinwohnern. Klar würden wir blöd schauen und lachen, wenn uns ein Mädchen barfuß über den wegläuft, das von nichts eine Ahnung hat und noch nie das Leben in einer Stadt mitbekommen hat. Aber würde ich sehen, dass das Mädchen Hilfe braucht, dann würde ich sofort helfen.  Ich finde es mutig von Waris, über ihren schweren Weg zu schreiben.


Das zweite Buch ist „Entführt“ von Hans Koppel, das stand schon lange auf meiner Wunschliste, aber jetzt, als ich es gelesen habe, hat es mich etwas enttäuscht. Das einzig gute an dem Buch war, dass ich es schnell durchhatte. Allerdings hatte es keine wirkliche Spannung, es hat sich einfach alles zu lange gezogen, es ist viel unnötiges Zeug dazwischen passiert und am Schluss war ich auch nicht wirklich schlauer als am Anfang. Die Sache wurde zwar aufgeklärt aber mir fehlten da trotzdem ein paar Teile mehr. Was ich auch verwirrend fand, waren die vielen Personen, man wusste anfangs gar nicht, wer jetzt wer ist. So war der Überblick am Anfang echt schwer. Wenn ich das Buch bewerten müsste, würde ich im auf einer Skala von 1-10, 5 Punkte geben, da es jetzt auch nicht so schlecht war, die Geschichte, also die Handlung, war eigentlich ganz ok. Aber eine wirkliche Empfehlung könnte ich für das Buch nicht aussprechen, da ich es teilweise auch langweilig fand, deshalb versteh ich gar nicht, wie es zu einem Spiegel-Bestseller werden konnte. Aber naja man sollte nicht immer auf Bestseller setzten und die Spiegelbestseller sind eh nicht so mein Fall, wie auch das dritte Buch zeigt.


Das dritte Buch ist von der Dr.-Hunter-Reihe von Simon Beckett „Leichenblässe“. Ich habe mir die Reihe besorgt, da sie auch gute Kritik hatte. Ich war schon von dem ersten Buch nicht so begeistert, aber wie das so ist, kann ich nicht einfach eine Reihe beginnen und dann aufhören. Also habe ich mir die anderen Teile auch besorgt, in der Hoffnung es könnte besser werden. Allerdings war das nicht der Fall und so bin ich am Überlegen, ob ich mir „Verwesung“ aus der Reihe zu legen soll oder lieber nicht. Die Geschichten sind an sich nicht schlecht nur mag ich es nicht so, wenn ich so lange brauche, bis ich in das Buch rein komme. Bei dieser Reihe brauch ich echt lange zum Lesen, da auch viel drum herum geschrieben wird. Ich mag das zwar, die Beschreibungen, dann kann man sich das alles super vorstellen, aber trotzdem habe ich immer Start Schwierigkeiten bei den Büchern. Bei diesem Teil war mir schon ziemlich schnell klar, wer der Täter ist und das macht es dann irgendwie langweilig. Die 300 Seiten, bis der Täter geschnappt wird, hätte man sich auch sparen können J. Trotzdem will ich das Buch nicht schlecht reden und würde es jedem Empfehlen, der Krimis mag, die einfach sehr verflochten sind.

Das wars dann auch schon mit den Büchern, falls ihr Fragen zu den Büchern habt, könnt ihr diese gerne stellen.

Eure Jenny :*