Sharing


 
Hallo Ihr Lieben,

Habt ihr nicht auch schon mal davon geträumt, ein super teures Auto zu besitzen oder wie wäre es mit einer Luxusvilla oder der Pradatasche? Am liebsten alles? Klar, wenn da nur nicht das Geld wäre, was hinten und vorne nicht reicht? Außerdem muss ich ja noch das Haus, das Auto, etc. abbezahlen. Also kein Luxus, keine Gucci- oder Prada -Tasche. Der große Traum zerplatzt wie eine Seifenblase und man sieht sich in dem kleinen Häuschen mit mini Garten, 10 Kinder um einen herum und alles nur vom billigsten. Die Farben sind verblasst und es gibt kein buntes, teures, tolles Leben mehr. Man hat nie gespürt, wie es sich anfühlt, einen Luxusgegenstand zu besitzen und alle schauen einen an und sind neidisch. Aber was ist, wenn man sich die Sachen ausleihen kann? Wie früher in der Schule, als man mal keine Rot hatte, hat man einfach den Nachbarn gefragt, ob er sie leihen kann und er hat es gerne getan, natürlich nur, wenn er sich dann auch mal etwas leihen durfte. Oder einfach etwas teilen? Das sogenannte „Sharing“ ist der neue Trend.

 

Als ich vor ein paar Wochen in der Januar-Ausgabe (ja ich bin bei diesen Heftchen etwas hintendran :D) der Joy eine kurze Kolumne über das Sharing gelesen habe, hat mich das zum Nachdenken gebracht. Die Autorin meinte, sie könne nie etwas ausleihen, keine Wohnung, Autos, etc. Wenn man sich darüber mal Gedanken macht, wie weit wir uns eigentlich dadurch schon entwickelt haben. Ich mein, auch wenn ich bettelarm bin, könnte ich mir mit ein wenig Kleingeld eine Luxustasche Leihen oder ein Auto, ein Haus, ein Garten oder auch ein Schiff. Was will man mehr? Klar besitzt man das dann vielleicht nur ein paar Tage, aber man würde jede Zeit damit auskosten. Im Gegensatz zu denen, die Geld wie Sand am Meer haben und sich das alles Leisten können, würden wir die Sache anerkennen, und wie ein rohes Ei behandeln. Wir würde es ausführen und die Zeit genießen. Alle anderen verlieren ja nach 2 Tagen damit schon den Spaß, da sie ja alles haben können und sich so viel Zeug kaufen können, wie sie wollen. Ein Reicher würde sich wohl nie mit dem billig Zeug abgeben und es wohl auch nie ausleihen. Daher finde ich die Idee des Sharing eigentlich ganz gut. Man spart Geld, wenn man sich z.B kein Auto kaufen will, da es ja nicht sehr billig ist, kann man sich immer ein Auto ausleihen und hat am Ende des Monats bestimmt etwas mehr Geld übrig. Außerdem kann man sich Sachen ausleihen, die man sich vielleicht gar nicht leisten kann, nur um mal auszuprobieren, wie es ist, für einen Tag sich wie ein Millionär zu fühlen. Man kann täglich mit einer anderen teuren Tasche rumrennen oder bei der nächsten großen Feier mit einer Diamantkette auflaufen. Man kann sich für einen oder mehrere Tage gut fühlen, bewundernswert und ist trotzdem ganz normal. Allerdings kann ich mich auch nicht mit allem Anfreunden, was man ausleihen kann. Taschen, Autos, Schmuck, Kleider, etc. sind ja noch Ok, aber wenn ich z.B Diesen Wohnungstausch machen würde. Ich geh für eine Woche zu fremden Leuten in ihr Haus und sie verbringen ihren Urlaub bei mir? Dann müsste ich die Personen schon besser kennen, um auch wirklich vertrauen zu haben, dass wenn ich zurückkomme, noch alles so aussieht, wie es war. Ich könnte wohl nicht alles ausleihen und würde auch nicht alles leihen. Trotzdem ist diese Sharing Sache doch ganz praktisch, um mal etwas anzugeben.

Außerdem gibt es bestimmt auch ganz nützliches Sharing, wir das Foodsharing (http://foodsharing.de/) , dazu habe ich eine Seite gefunden, bei der man seine Lebensmittel reinschreiben kann, wenn man z.B in Urlaub fährt oder vom Urlaub zurückkommt.


Auf der Deutschen-Startups, sind viele Sharingangebote innerhalb Deutschland aufgelistet, es ist sehr interessant, zu sehen, was man alles ausleihen kann.
 

Quelle: http://morethanasandwich.files.wordpress.com/2012/01/gift_of_sharing_colorpg.jpg


So das war es dann auch schon wieder von mir. Ich wünsche euch einen schönen Freitag und ein noch wunderbares Wochenende.


eure Jenny :*