Lesezeit #10


Hallo Ihr Lieben,

Im Juli habe ich es leider nicht geschafft, ein Buch zu lesen. Im August kann ich auch nicht gerade glänzen, 2 Bücher in der Ferienzeit sind doch echt wenig, aber als ich auf Teneriffa war, da habe ich gar nicht so ans Lesen gedacht. Ich wollte viel lieber alles auf mich wirken lassen. Trotzdem stell ich euch die beiden Bücher vor, denn es gibt auch einen Lesefavoriten.

„Die Nähe des Himmels“ von Nicholas Sparks


Verlag: Heyne
Seiten: 445
Erscheinungsjahr: 2005

Eine kurze Beschreibung: Der Wissenschaftsjournalist Jeremy Marsh glaubt nur an Fakten und Beweisbares. Er wird für eine Erforschung in ein kleines Dorf geladen. Dort soll er herausfinden, woher die mysteriösen Lichter auf dem Friedhof kommen. Hilfe bekommt er von der Bibliothekarin Lexie, in die er sich auch unsterblich verliebt und muss erkennen, dass das Leben nicht immer nur aus Fakten besteht.



Der Klappentext des Buches hat sich ja richtig gut gelesen. Ich dachte echt es könnte ein spannendes und so wie man es von Nicholas Sparks eigentlich kennt, auch trauriges Buch werden. Aber da habe ich wohl weit gefehlt denn für das Buch habe ich zwei Monate gebraucht, um es fertig zu lesen. Ich hatte Probleme mich von der Geschichte richtig packen zu lassen. Der Anfang der Geschichte hat sich noch vielversprechend gelesen aber mit der Zeit wurde es langweiliger und langweiliger. Anstatt sich mit der Erforschung der Lichter zu befassen, hat sich Jeremy mehr um sein Liebesleben gekümmert und sich gefragt, wieso er Lexie nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Es war so gesehen sogar ein lauer Liebesroman, keinerlei Spannung. Es ist nichts Besonderes passiert oder gab keine großartigen Geheimnisse, die Spannung gebracht hätten.
In meinen Augen ist das Buch nicht zu empfehlen. Ich gebe ihm auch nur 1 von 5 Sternen und dieser Stern ist auch nur ein Gnaden Stern, denn ich bin beim Lesen fast eingeschlafen, habe gefühlte Jahre gebraucht, um es endlich fertig zu bekommen und es gab keinerlei Spannung. Ich bin wohl nicht für Nicholas Sparks Bücher gemacht, die Filme sind eindeutig besser. Das zweite Buch von Nicholas Sparks , welches ich gelesen habe und ein totaler Reinfall war. Ab jetzt werde ich mir echt überlegen, ob ich mir nochmal ein Nicholas Sparks Buch kaufe.

„Mama Tina Niemandskind-Das Schicksal in meiner Hand“ von Christina Noble

 






Verlag: Heyne
Seiten: 358
Erscheinungsjahr: 1994










Die wahre Geschichte einer Frau. Christina hat viel erlebt. Ihre Kindheit in Irland war sehr schwer. Mit 10 Jahren verliert sie ihre Mutter, sie lebt mit ihrer Familie in dem ärmsten Viertel in Dublin, wird sie schon bald in ein Waisenhaus gesteckt, denn ihr Vater, Alkoholiker, will sich nicht um die Kinder kümmern. Bald entflieht sie und lebt auf der Straße, dann gelingt ihr die Flucht nach England, wo sie einen gewalttätigen Mann heiratet. Dort hat sie auch eine Vision. Eine Vision von Vietnam und den Straßenkindern. Nach etlichen Besuchen in der Psychiatrie schafft sie den Sprung und trennt sich von ihrem Mann. Bald darauf geht sie nach Vietnam und verwirklicht ihre Vision. In Vietnam setzt sie sich für die Straßenkinder ein, baut Schulen und Sozial- sowie Medizinzcentren.


Dies Geschichte ist einfach Wow. Manchmal habe ich gedacht: „Das kann doch nicht in echt passiert sein.“ Das liest sich wie ein Film. Auch wenn diese Geschichte eine wahre Geschichte ist, liest sie sich nicht so. Sie liest sich wie ein spannender Roman. Ich wurde regelrecht gepackt von dem Leben dieser Frau, der so viel widerliches Wiederfahren ist und trotzdem die Kraft nie aufgegeben hat. Nein sie hat ihre Kindheit dazu genutzt, anderen Kindern, denen es genauso geht, wie ihr damals zu helfen. Dieses Buch ist so ein starkes Buch von einer starken Frau geschrieben. Dieses Buch zeigt, wie das Leben abseits von Luxus verläuft und wie wir uns nicht vorstellen könnten zu leben. Ich könnte das Buch immer wieder lesen deshalb hat es auch 5 von 5 Sternen verdient. Als ich meine Mutter fragte, ob sie ein trauriges Buch zu Hause hätte und sie mir dann dieses Buch in die Hand gedrückt hatte, war ich erst einmal skeptisch. Aber schon die ersten Seiten haben mich so gefesselt, dass ich das Buch innerhalb von wenigen Tagen durch hatte. Es ist einfach so gut geschrieben, da vergisst man manchmal, dass das keine erfundene Geschichte ist, sondern eine wahre. Ihre erlebte Kindheit könnte auch aus einem Film stammen, aber kein Film könnte das so rüberbringen, wie es hier geschrieben wurde. Man hat mit dem kleinen Mädchen mitgefühlt.
Das ist ein Buch, was ich jedem empfehlen kann, nach diesem Buch hat man eine andere Sichtweise auch auf das Verhalten der Ausländer in Vietnam. Man merkt plötzlich, wie viel doch in der Welt schief laufen kann und wie wenig manchmal Kinder Wert sind.


Nun das waren dann auch schon meine zwei Bücher. Ich bin immer noch hin und weg von „MamaTina“. Sie ist eine so starke Frau und das bewundere ich sehr, von ihr könnte man sich eine Scheibe abschneiden, denn sie hat auch nie aufgegeben den Straßenkindern zu helfen sie hat ihr ganzes Geld für sie geopfert.


Ich wünsch euch eine starke Woche und das ihr immer in Blick behaltet, was euch wichtig ist.



eure Jenny:*