Lesezeit August/September

Hallo Ihr Lieben,

in diesen zwei Monaten kann ich nicht gerade mit meiner Leidenschaft fürs Lesen prahlen, denn ich habe gerade mal zwei Bücher geschafft. Dafür sollte ich mich eigentlich schämen, aber was soll man machen, wenn man arbeitet und dann keine Bücher hat, die einen fesseln?

„Flieh um dein Leben“ von Gregg Hurwitz

 





Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Knaur
Seiten: 537











Nach dem Mike mit seiner Baufirma einen Megadeal abschließen konnte. Dachte er, dass das Leben bei ihm endlich mal normal verlaufen wird. Doch als bei der Baustelle Material entdeckt wird, was nicht dahin gehört, droht sein Leben wieder zu zerbrechen. Dazu gerät plötzlich seine Familie in das Visier von Killern, die Ihn und seine Familie tot sehen möchte. Von der Polizei kann er keine Hilfe erwarten, es scheint so, als ob die ganze Welt sich gegen ihn gestellt hat. Im Alleingang versucht er seine Familie zu beschützen, und dem Geheimnis der Vergangenheit auf die Schliche zu kommen.

Dieses Buch hatte ich im Urlaub dabei. Ich dachte eigentlich, dass ich das Buch schnell durch haben würde, denn die ersten Seiten haben sich echt gut gelesen, allerdings habe ich schon nach einiger Zeit gemerkt, dass das nicht der Fall sein wird. Ich habe fast drei Wochen an dem Buch gelesen. Zum einen lag es daran, dass sich einfach alles sehr gestreckt hat und zum anderen, dass für mich einfach zu wenig Spannung in dem Buch lag. Es ging einfach viel zu lange, bis das Rätsel um die Vergangenheit geklärt war. Der Grund, weshalb sie gejagt und getötet werden sollten, fand ich aber doch ganz gut, denn das hätte keiner erwartet. Trotzdem sind einfach Leute gestorben, bei denen man sich gefragt hat, weshalb und dieses, weshalb wird, erst zum Schluss gelüftet, was eigentlich ja ganz gut ist, aber die Spannung dazwischen hat einfach gefehlt. Es gab für mich keinen richtigen Anhaltspunkt, der mich richtig gefesselt hat und mich das Buch nicht mehr aus der Hand hätte legen lassen. Es war etwas fade und ich würde es kein zweites Mal lesen. Da es keine wirkliche Spannung aufgebaut hatte und ich da echt drei Wochen dran gelesen habe gibt es 3 von 5 Punkten. Die Geschichte an sich war ganz gut, aber die Spannung hat gefehlt und ich brauch Bücher mit wenigstens einen Hauch von Spannung, um wenigstens etwas gefesselt zu sein.

„Wie der Duft von Wasser“ von Linda Nichols







Erscheinungsjahr: 2004
Verlag: francke
Seiten: 416











Nach einem tragischen Verlust und einem fatalen Fehler scheint das Leben von Sam und Annie Truelove den Berg abzugehen. Fünf Jahre nach der Tragödie finden sie langsam wieder den Weg zueinander. Während Annie die Scheidung einreichen möchte, holt die Vergangenheit sie wieder in das jetzige Leben zurück und sie fährt zu ihrer Familie. Dort trifft sie auch auf Sam, der durch den neuen Zwischenfall gezeichnet wurde und kurzfristig seinen Job als Arzt aufgeben musste. Wieder in der alten Umgebung und mit der Absicht das gemeinsame Haus auszuräumen, kommen sie sich wieder Stück für Stück näher.

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich das Buch würde gut werden. Aber auch hier habe ich mich getäuscht. Für dieses Buch habe ich den ganzen Monat gebraucht. Auch hier hat für mich die Spannung gefehlt und es wurde einfach zu viel drum herum geschrieben. Das Buch ist sehr biblisch angehaucht. Auf jeder Seite wurde über den Glauben philosophiert. Natürlich hat es um Nachdenken angeregt, aber ein paar Bibelferse weniger und ein paar Stellen gestrichen oder sogar umgeschrieben, so wäre das Buch sogar noch spannend geworden. Für mich war das Buch nichts. Wohl wollte die Autorin mit dem Buch eher die ältere Generation ansprechen und weniger die jungen Leute.
Daher bekommt das Buch von mir nur 2 von 5 Punkten, da das Buch in meinen Augen einfach nicht sehr spannend war und es sich sehr lange gezogen hat.
Dieses Buch ist nichts für junge Gemüter sondern eher für ältere und religiös angehauchte Leuten geeignet.

Das waren dann meine beiden Bücher. Leider haben sie sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Meistens versuche ich die Bücher fertig zu lesen, es kommt ganz selten vor, dass ich ein Buch auf die Seite lege, um ein anderes zu beginnen. Zu dem arbeite ich noch und stecke in der Ausbildung, da kommt man leider nicht immer zum Lesen, daher habe ich mir überlegt das Bücherbingo um ein viertel Jahr nach hinten zu schieben. Somit lasse ich mir Zeit bis zum Ende vom März, um die Karten voll zu bekommen und hoffe auch, dass ich es mit diesem Aufschub schaffen werde.

Zum Bücherbingo:


·        „Flieh um dein Leben“ deckt den- nur Schrift- Buchcoverpunkt ab
·        „Wie der Duft von Wasser“ deckt den- mit einem Paar-Buchcoverpunkt ab.


Falls ihr mir gute Bücher vorschlagen könnt mit garantiertem Fesselfaktor, dann haut sie raus. Ich bin für Vorschläge immer offen und falls ihr Ideen habt für das Bingo dann freue ich mich auch diese Vorschläge zu hören.


Bis dahin wünsch ich euch noch einen schönen Dienstagabend.




Eure Jenny:*