DIY: Sugaring

Hallo Ihr Lieben,

heute habe ich mich mal im Sugaring versucht. Ich möchte meine Beine nur noch selten rasieren müssen und habe deshalb mehr auf Waxing und epilieren umgestellt, wobei ich sagen muss, dass ich lieber wachse, als epilieren. Wachsen tut weniger weh. Da man beim Waxing aber recht lange Haare haben muss und ich nicht immer die Zeit zum Wachsen lassen habe, wollte ich das Sugaring schon lange ausprobieren. Denn da habe ich gelesen müssen die Haare nicht all zu lange sein 2-3cm reichen anscheinend schon und da man überall Anleitungen finden, wie man die Paste selbst machen kann, dachte ich mir probiere ich das mal aus bevor ich mir eine Paste kaufe. Da ja jetzt der Sommer da ist und ich auch bald in die Ferien gehe hat das super gepasst.

Im Internet habe ich sehr viele verschiedene Anleitungen gefunden, ich habe letztendlich diese Mengen genommen:


·        8 El Zucker
·        2 El Wasser
·        2 El Zitronensaft (dabei ist es egal ob frisch oder künstlich)
·        1 MS Salz

Diese ganzen Zutaten gibt man zusammen in einen Topf, am Besten ohne Teflonbeschichtung und lässt es aufkochen. 


Ich habe zum Anfang mit der höchsten Stufe gestartet und unter ständigem rühren gewartet bis sich die ersten Bläschen gebildet haben.


Am Anfang ist die Masse noch weiß nach und nach wird sie gelblicher. Sobald sich die Bläschen gebildet haben, habe ich auf die niedrigste Stufe gestellt und immer weiter gerührt, bis eine Karamellfarbene Paste entstanden ist, um zu testen, ob die Paste gut ist habe ich einfach ein paar Tropfen auf einen Teller gegeben, kurz antrocknen lassen und dann die Konsistenz getestet. Es sollte nach dem trocknen nicht zu flüssig sein. Ein andere Trick geht mit einem Glas Wasser. Dort gibt man ein bisschen von der Paste rein und wenn sie sich auflöst, dann muss noch ein wenig geköchelt werden.  Es ist gar nicht so einfach wirklich zu sagen, ob die Konsistenz bzw. ob die Paste in Ordnung ist. Ich habe das nach dem Test mal angenommen und es dann in ein altes Marmeladenglas umgefüllt.

Nach einer Stunde Abkühlzeit wollte ich das Ganze dann mal ausprobieren und habe mir zur Vorsicht eine kleine Schüssel Wasser daneben gestellt, denn es gibt zwei Varianten.
Bei der Ersten braucht man das Wasser nicht aber bei der zweiten.
Als Erstes habe ich mir eine kleine Menge aus dem Glas gelöffelt und dies dann ohne es zu bearbeiten auf die Haut gestrichen. Gegen die Haarwuchsrichtung drauf. Mit der Haarwuchsrichtung ab und siehe da es hat funktioniert. 


Es sind zwar nicht sehr viele Haare runter aber ich hatte auch kein all zu großes Stück. Normalerweise kann man das Stück mehrmals benutzen, dafür wollte ich es dann mit dem Wasser bearbeiten. Dazu feuchtet man die Finger einfach ein klein wenig an und knetete die Zuckerpaste so lange, bis eine Kaugummiartige Konsistenz entsteht. Das wollte ich natürlich ausprobieren, allerdings wurde meine Zuckerpaste mit dem Wasser sehr weich und klebrig.
Die Wasservariante funktioniert bei mir also schon mal nicht. Vielleicht habe ich dann doch nicht die richtige Konsistenz erwischt. Denn die Paste wurde auch so sehr weich, wenn ich es ohne Wasser kneten wollte, um die Paste nochmals zu benutzen.

Fazit:
Funktionieren tut es schon mal, allerdings bei mir etwas umständlich ich müsste immer ein wenig Paste aus dem Glas nehmen und die dann aufs Bein schmieren, um sie dann nicht mehr benutzen zu können. Da es bei mir eine klebrige Angelegenheit ist, bekomme ich die Paste kaum aus dem Glas heraus, weil zum Schluss alles verklebt ist. Wohl ist die Paste bei mir noch nicht ganz fertig, obwohl sie die Härchen mitreist. Bei der nächsten Gelegenheit werde ich die Paste nochmal über ein Wasserbad zum kochen bringen und so dann hoffentlich die richtige Konsistenz erwischen. Dieses DIY war also zum Teil ein kleiner Fail, aber ich weiß das es funktionieren kann. Ich bin wohl einfach noch nicht an der richtigen Konsistenz angelangt. Vielleicht werde ich mir zum Vergleich auch einfach mal eine Paste aus dem Laden mitnehmen. Ich muss aber sagen, dass ich das Gefühl habe, dass diese Methode nicht so Schmerzhaft ist. Normalerweise spürt man auch 5 Haare, die man ausreist, aber hier habe ich nichts gespürt.


Habt ihr Sugaring auch schon ausprobiert? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?


Über eine Antwort würde ich mich freuen bis dahin wünsch ich euch noch einen schönen Donnerstagabend.



Eure Jenny :*